Aktuelle Informationen der Hochschule Fulda

Um fünf neue Studiengänge erweitert die Hochschule Fulda ab Wintersemester 2018/19 ihr Studienangebot. Damit bieten die insgesamt acht Fachbereiche dann über 60 Studiengänge an. Nach Ansicht von Vizepräsidentin Prof. Dr. Kathrin Becker-Schwarze schärft die Hochschule Fulda mit diesen neuen Studiengängen ihr Profil in den Bereichen Internationalität, Nachhaltigkeit und Gesundheit.

Besonders freut sich Prof. Becker-Schwarze über den Studiengang „Berufspädagogik Fach Gesundheit (B.Ed.)“, der in Kooperation mit der Universität Kassel angeboten wird. „Endlich werden dadurch auch in Hessen Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet, die das Erstfach Gesundheit an beruflichen Schulen unterrichten.“

Für den Ausbau der Internationalität an der Hochschule steht für die Vizepräsidentin der Bachelor-Studiengang „Internationale Gesundheitswissenschaften“ (B.Sc.). „Dieser Studiengang ist das erste primärqualifizierende Hochschulangebot in Deutschland, das den gesundheitlichen Herausforderungen der globalisierten Welt Rechnung trägt“, betont sie.

Mit dem neuen Studiengang „Erneuerbare Energien“ (B.Eng.) greift die Hochschule Fulda ein hoch aktuelles Thema der Ingenieurwissenschaften auf. Studierende sollen mit diesem Studiengang für die Energiewende fit gemacht werden.

Auch mit dem neuen Studiengang „Mechatronik“ (B.Eng.) wird das aktuelle Thema Industrie 4.0 aufgegriffen und den wachsenden Bedürfnisse der Unternehmen in der Region nach qualifizierten Fachkräften auf diesem Sektor entsprochen.

Der Master-Studiengang „Human Rights in Politics, Law and Society“ (M.A.)soll Absolventinnen und Absolventen der Sozial-, Kultur-, Kommunikations- und Rechtswissenschaften oder Philosophie mit einem besonderen Interesse für Menschenrechte ansprechen.

Die neuen Studiengänge zum Wintersemester 2018/19

Jean Monnet Chair für Prof. Dr. Claudia Wiesner

Die Europäische Kommission hat Prof. Dr. Claudia Wiesner, Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften an der Hochschule Fulda, einen von deutschlandweit vier Jean Monnet Chairs bewilligt. Voraussetzung für einen solchen Lehrstuhl ist, dass die Professorinnen und Professoren ein exzellentes Profil in EU-Studien vorzuweisen haben. Ausgestattet ist der Lehrstuhl mit einer Fördersumme von insgesamt 75.000 Euro für den Zeitraum von September 2019 bis August 2022.

Prof. Dr. Wiesner, die seit Oktober 2018 Professorin an der Hochschule Fulda ist, forscht zu Demokratie und Demokratiequalität in der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten und lehrt Politikwissenschaft und Europäische Integration. Im Rahmen des Jean Monnet Chair wird sie zum Thema „Bridging the Gap between the EU and its Citizens“ arbeiten. In Lehr- und Diskussionsveranstaltungen, bei Tagungen und in Fokusgruppendiskussionen mit Bürgerinnen und Bürgern wird sie sich drei Jahre lang mit der Frage beschäftigen, wie Bürgerinnen und Bürger die EU wahrnehmen und beurteilen, was sie gut finden, was sie kritisieren. Und sie wird diskutieren, wie die EU demokratischer werden kann. 

Der Jean Monnet Chair geht bereits zum zweiten Mal an die Hochschule Fulda. Auch Prof. Dr. Hans-Wolfgang Platzer, Prof. Wiesners Vorgänger, hatte einen Jean Monnet Chair eingeworben. Diese Kontinuität ist umso bemerkenswerter, als die Hochschule Fulda im europäischen Vergleich ein eher kleiner Standort ist und Jean Monnet Chairs häufiger an große Universitäten gehen.

2019 wurden weltweit 1315 förderfähige Anträge für einen Jean Monnet Chair eingereicht, 285 davon wurden ausgewählt. In Deutschland werden neben den vier Lehrstühlen sechs weitere Projektvorhaben gefördert.

Die Europäische Kommission hat Prof. Dr. Claudia Wiesner, Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften an der Hochschule Fulda, einen von deutschlandweit vier Jean Monnet Chairs bewilligt. Voraussetzung für einen solchen Lehrstuhl ist, dass die Professorinnen und Professoren ein exzellentes Profil in EU-Studien vorzuweisen haben. Ausgestattet ist der Lehrstuhl mit einer Fördersumme von insgesamt 75.000 Euro für den Zeitraum von September 2019 bis August 2022.

Prof. Dr. Wiesner, die seit Oktober 2018 Professorin an der Hochschule Fulda ist, forscht zu Demokratie und Demokratiequalität in der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten und lehrt Politikwissenschaft und Europäische Integration. Im Rahmen des Jean Monnet Chair wird sie zum Thema „Bridging the Gap between the EU and its Citizens“ arbeiten. In Lehr- und Diskussionsveranstaltungen, bei Tagungen und in Fokusgruppendiskussionen mit Bürgerinnen und Bürgern wird sie sich drei Jahre lang mit der Frage beschäftigen, wie Bürgerinnen und Bürger die EU wahrnehmen und beurteilen, was sie gut finden, was sie kritisieren. Und sie wird diskutieren, wie die EU demokratischer werden kann. 

Der Jean Monnet Chair geht bereits zum zweiten Mal an die Hochschule Fulda. Auch Prof. Dr. Hans-Wolfgang Platzer, Prof. Wiesners Vorgänger, hatte einen Jean Monnet Chair eingeworben. Diese Kontinuität ist umso bemerkenswerter, als die Hochschule Fulda im europäischen Vergleich ein eher kleiner Standort ist und Jean Monnet Chairs häufiger an große Universitäten gehen.

2019 wurden weltweit 1315 förderfähige Anträge für einen Jean Monnet Chair eingereicht, 285 davon wurden ausgewählt. In Deutschland werden neben den vier Lehrstühlen sechs weitere Projektvorhaben gefördert.

Hochschule Fulda: Neuer Professor im Fachbereich Elektro- und Informationstechnik

Dr.-Ing. Tobias Müller (45) ist neuer Professor im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Hochschule Fulda. Er übernimmt das neu geschaffene Fachgebiet Mechatronik. Der gebürtige Fuldaer studierte Maschinenbau an der Universität Kassel und war anschließend am Institut für Thermische Energietechnik im Fachgebiet Strömungsmaschinen als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Nach Abschluss seiner Promotion arbeitete er für die Schaeffler Technologies AG im Bereich Simulation und Validierung von Antriebsstrangkomponenten. Seine Hochschultätigkeit begann Prof. Müller mit der Berufung als Stiftungsprofessor für Windenergie an die HTW Saarbrücken im Jahr 2012. Hier leitete er fünf Jahre den Studiengang Energiesystemtechnik/Erneuerbare Energien, bis er einem Ruf an die Hochschule Würzburg/Schweinfurt folgte. Ab Oktober dieses Jahres wird er im Fachgebiet Mechatronik an der Hochschule Fulda lehren und forschen.