Kreisanzeiger Fulda

Seit 30 Jahren sind die Menschen aus  Ost und West wieder vereint. Im November 1989 fiel auch im Landkreis Fulda der Zaun: Das Ende der gewaltsamen und schmerzlichen Trennung von Freunden und Verwandten wurde damals euphorisch gefeiert,  wie die emotionalen Originalszenen zeigen. Und auch zum 30. Jubiläum wird gefeiert – bei einer gemeinsamen Kirmes vom 23. bis 25. August im US-Camp der Gedenkstätte Point Alpha, organisiert durch den Landkreis Fulda und den Wartburgkreis.

Der Kreis geht App: Der Landkreis Fulda macht seinen Bürgerinnen und Bürgern ein neues Angebot. Ab sofort ist es möglich, sich per Smartphone und Tablet schnell und einfach mit den Fachdiensten des Landratsamtes zu verknüpfen und wichtige Angelegenheiten unbürokratisch zu erledigen. „Schneller, direkter, effizienter – mit ein paar Fingertipps kann man Termine machen, wichtige Informationen abrufen oder Erinnerungsfunktionen aktivieren. Das ist zeitgemäßer und bürgerfreundlicher Service, den es in dieser Qualität noch nicht gibt“, sagt Landrat Bernd Woide.

„Mit der jetzt präsentierten Version der App beginnt ein neues Zeitalter der digitalen Behördengänge im Landkreis Fulda“, ergänzt Walter Lorz, Geschäftsführer des Fuldaer Unternehmens OBCC, das die App für den Landkreis als Leuchtturmprojekt entwickelt hat.

Tatsächlich ist mit der App jede Menge mobil möglich: Sie wollen Ihr Auto anmelden? Sie möchten einen Termin zur Sperrmüllabfuhr machen, einen Termin im Kreisjobcenter reservieren oder wollen gern daran erinnert werden, wann Ihre Mülltonne geleert wird? Das kann im Landkreis Fulda ab sofort auch per Handy und Tablet erledigt werden. Wie das funktioniert, sehen Sie im Video.

Ökomodell Region

TIPP: Susanne Conrad drehte in Fulda Sternenpark im ZDF

„Der Sendetermin ist leider verschoben worden“

Der Sternenpark Rhön ist erneut TV-Thema: Das ZDF drehte Anfang der Woche im Landratsamt Fulda einen Beitrag für das Mittagsmagazin. Die renommierte Redakteurin Susanne Conrad hat sich mit ihrem Team bei Sabine Frank, Sternenpark-Beauftragte beim Landkreis Fulda, über die Dimensionen des Themas Lichtverschmutzung schlaugemacht. Das TV-Team war auch nachts in der Rhön unterwegs und hat mit Erstem Kreisbeigeordneten Frederik Schmitt gesprochen. Zuletzt war am 30. Juli in der ARD-Nachrichtensendung Tagesthemen über den Sternenpark berichtet worden.

Die Ökomodellregionen Landkreis Fulda und Rhön-Grabfeld suchen Rhöner Bauern, die Heumilch produzieren möchten. Vor allem in Süddeutschland haben Molkereien Heumilch als Premiumprodukt für sich entdeckt. In der Rhön gibt es diese bisher noch nicht. Der Landkreis Fulda berät dazu interessierte Landwirte.

Mittlerweile hat sich eine Gruppe von etwa einem Dutzend Landwirten aus den Landkreisen Fulda und Rhön-Grabfeld zusammengefunden, die sich intensiv mit dem Thema Bio-Heumilch beschäftigen – und mit etlichen Fragen: Welche Investitionen sind nötig? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Welche Vermarktungs- und Verarbeitungspartner finden sich? Dazu wollen die Landwirte gemeinsam mit den Projektmanagerinnen der beiden Ökomodellregionen, Corinna Ullrich und Simone Müller, Antworten finden.

Klar ist schon jetzt, dass die Rhöner Bio-Heumilch verspricht, ein besonderes Produkt zu werden. Dabei geht es unter anderem um den hohen Futter- und Gesundheitswert für die Milchkühe, um Leistungen für die Biodiversität – wenn nicht alle Wiesen vor der Blüte auf einmal für die Silobereitung geschnitten werden müssen – sowie um das gesunde Endprodukt Milch mit hochwertiger Fettsäurenzusammensetzung und einzigartigem Geschmack. Alle Bio-Milchviehhalter oder jene, die an einer Umstellung interessiert sind, und in einem der fünf Rhöner Landkreise wirtschaften, können sich mit den Projektmanagerinnen der Ökomodellregionen in Verbindung setzen.

Ansprechpartnerinnen sind Simone Müller Telefon (0661) 6006 -7049. E-Mail: simone.mueller@landkreis-fulda.de und Corinna Ullrich Telefon (09771) 94-691), E-Mail: corinna.ullrich@rhoen-grabfeld.de.Homepage Landkreis

Hessens Jugend sammelt

Und das schon seit 70 Jahren. Denn sinnvolle Jugendarbeit braucht Unterstützung. Dafür werden junge Engagierte aktiv bei der Jugendsammelwoche. Das nächste Mal vom 5. bis 15. April 2019.

Der neue Anstrich im Gruppenraum, sozial verträgliche Beiträge für die Sommerfreizeit oder Materialien für die Gruppenstunde – Jugendarbeit ist wertvoll, aber nicht ganz kostenlos. Zwar werden die Angebote vor allem von ehrenamtlichem Engagement getragen. Dennoch geht es nicht ohne eine vernünftige finanzielle Ausstattung. Hessens Jugend wird deshalb dieses Jahr zum 70. Mal aktiv bei der Jugendsammelwoche. Vom 5. bis zum 15. April gehen junge Menschen von Haus zu Haus und bitten um Unterstützung für ihre Anliegen.

Die Jugendsammelwoche ist seit 70 Jahren ein Gemeinschaftsprojekt der sammelnden Gruppen mit den Jugendämtern und dem Hessischen Jugendring. „Die Aktion ist eine wichtige Säule der Finanzierung der Arbeit.“ erklärt Mario Machalett, Vorsitzender des Hessischen Jugendrings. „Ohne diese Unterstützung wären viele Aktionen wie Zeltlager, Gruppenstunden oder außerschulische Bildungsangebote gar nicht möglich.“. Der SV Darmstadt 98 ist Kooperationspartner der Jugendsammelwoche und unterstützt die Aktion im Rahmen der Sozialaktion des Sportvereins „Im Zeichen der Lilie“ u.a. mit einem tollen Sportevent für engagierte Jugendliche und einer Kick-Off Aktion zum Start der Jugendsammelwoche.

Zum Erfolg des Projekts will auch im Jubiläumsjahr Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier beitragen, der die Schirmherrschaft für die Jugendsammelwoche übernommen hat. „Was Gemeinschaft bedeutet, kann man nirgendwo so gut wie in Vereinen, Verbänden und Initiativen erfahren. Deshalb ist es wichtig, dem Ehrenamt eine Zukunft zu geben – eine Zukunft, die von den Jugendlichen mitgestaltet wird, die heute schon ehrenamtlich tätig sind.“ erklärte Bouffier in seinem Grußwort zur Jugendsammelwoche. Er habe daher die Schirmherrschaft sehr gerne übernommen und freue sich, wenn neben das freiwillige Engagement der Jugendlichen auch ein freiwilliger finanzieller Beitrag treten würde.

Rund 75.000 Menschen engagieren sich in Hessen in Jugendverbänden mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anzubieten. Eine verlässliche Finanzierung ist der Grundstein zur Erreichung dieses Ziels. Gerade in Zeiten knapper, öffentlicher Kassen sind auch Projekte der Kinder- und Jugendarbeit immer wieder vom Rotstift bedroht. Bei der Jugendsammelwoche sorgen die jungen Aktiven daher auch für die Zukunft ihrer Angebote. „Wenn also vom 16. bis zum 26. März die Jugendfeuerwehr oder die Pfadfinder oder eine Gruppe eines anderen Jugendverbands bei Ihnen klingelt, können Sie für Nachhaltigkeit vor Ort sorgen.“ lädt Mario Machalett alle Bürgerinnen und Bürger zur Unterstützung ein.

Neue Förderrichtlinien im sozialen Wohnungsbau

Ab dem 1. Juli 2019 gelten neue Richtlinien für die soziale Wohnraumförderung in Hessen, die eine wesentliche Änderung gegenüber der bisherigen Förderung darstellen. Die beiden Programme „Erwerb von Gebrauchtimmobilien“ und „Neubau“ werden zusammengefasst und durch den Fördergegenstand „Gemeinschaftliches Wohnen“ ergänzt. Die Förderung wird der aktuellen Entwicklung der Immobilienpreise angepasst. Sie besteht nach Mitteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen aus einem zinsverbilligten Darlehen, das auf 20 Jahre festgeschrieben ist. Die Zinsen betragen 0,8 Prozent, die Tilgung beläuft sich auf 3,0 Prozent. Sondertilgungen sind ohne Vorfälligkeit jeder Zeit in beliebiger Höhe möglich. Die Sicherung im Grundbuch erfolgt nachrangig. Die Darlehnshöhe ist bei einem Neubau abhängig vom Grundstückswert, einschließlich Erschließungskosten und Grunderwerbssteuer. Sie beträgt bei einem Wert von bis zu 200 Euro pro Quadratmeter maximal 90.000 Euro. Beim Erwerb einer Gebrauchtimmobilie beläuft sich das Darlehen auf maximal 125.000 Euro, bei einem Förderungsatz von 50 Prozent der Gesamtkosten. Mittel des KfW-Wohneigentumsprogramms können zusätzlich in Anspruch genommen werden. Zu beachten ist, dass im Neubaubereich Maßnahmen nur gefördert werden können, die vor Bewilligung noch nicht begonnen wurden. Beim Erwerb einer Gebrauchtimmobilie muss eine Bewilligung vor Abschluss des notariellen Vertrags erfolgen. Interessenten können sich für nähere Informationen an Bernd Möller, Telefon (0661)6006-7065, vom Fachdienst Bauen und Wohnen des Landkreises Fulda wenden.

Parktickets per SMS oder in der APP: Vier Parkplätze in der Rhön

Handy zücken und Parkschein ziehen

Neues zum Parken auf der Wasserkuppe, am Roten Moor und am Schwedenwall: Die Parktickets können jetzt auch ohne Bargeld gelöst werden. Mit paybyphone ist das mit dem Handy möglich – entweder per SMS oder in der paybyphone-App.

Handy zücken, SMS mit dem Inhalt „ZONENNUMMER.KFZ-KENNZEICHEN.PARKDAUER“ die Nummer 91303 schicken und schon ist das Parkticket gelöst. Möglich ist das auch über die paybyphone-App. Wer eine SMS sendet, dem wird der Ticketpreis über die Mobilfunkrechnung oder über das Prepaid-Guthaben abgerechnet. Über die App und mit einer Registrierung kann über PayPal, mit Kreditkarte oder per SEPA-Lastschrift bezahlt werden. Dazu kommt eine Servicegebühr in Höhe von 10 Prozent der Parkgebühr hinzu.

Komfortabel ist auch, dass der Nutzer kurz vor Ablauf der Parkzeit eine Erinnerungs-nachricht erhält. Möchte er länger parken, kann er das Ticket ganz einfach von unterwegs aus nachbuchen. Möglich ist das Bezahlen per SMS und App auf den Parkplätzen Abtsroda und Fuldaquelle auf der Wasserkuppe sowie auf dem Parkplatz Moordorf am Roten Moor und auf dem Parkplatz Schwedenwall. Auf allen vier Parkplätzen gibt es Tagestickets. Das Lösen eines Papier-Parktickets ist weiterhin möglich.

So funktioniert’s:

Mit einer SMS an die 91303 kann ein Parkticket per SMS gelöst werden. Der Inhalt der SMS beinhaltet die Parkzonennummer, das eigene Kennzeichen und die Parkdauer (für einen Tag zum Beispiel t1) – als Beispiel:  P5.FDXY123.t1.

Die Parkplätze haben folgende Zonennummern: Wasserkuppe – Abtsroda: P5, Wasserkuppe – Abtsroda (Wohnmobile): P5W, Wasserkuppe – Fuldaquelle: P2, Rotes Moor – Moordorf: P8, Gersfeld – Schwedenwall: P9.