fuldainfo.de Weihnachten 2019

Tipps von fdi

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Tradition

Wann bringt der Weihnachtsmann die Geschenke?

Das typisch deutsche Weihnachten kann man sich ohne Weihnachtsgeschenke kaum vorstellen. Am frühen Abend des 24. Dezember gibt es im Familienkreis für alle Geschenke.

Weihnachten ist eines der drei Hauptfeste des Kirchenjahres.

Als kirchlicher Feiertag ist der 25. Dezember seit 336 in Rom belegt.

Festtag ist der 25. Dezember

Der 26. Dezember ist auch als Stephanstag bekannt

Hier finden Sie Weihnachtsrezepte unserer heimischen Gastronomie …

Tradition

Wann bringt der Weihnachtsmann die Geschenke?

Das typisch deutsche Weihnachten kann man sich ohne Weihnachtsgeschenke kaum vorstellen. Am frühen Abend des 24. Dezember gibt es im Familienkreis für alle Geschenke.

Weihnachten ist eines der drei Hauptfeste des Kirchenjahres.

Als kirchlicher Feiertag ist der 25. Dezember seit 336 in Rom belegt.

Festtag ist der 25. Dezember

Der 26. Dezember ist auch als Stephanstag bekannt

Tradition

Wann bringt der Weihnachtsmann die Geschenke?

Das typisch deutsche Weihnachten kann man sich ohne Weihnachtsgeschenke kaum vorstellen. Am frühen Abend des 24. Dezember gibt es im Familienkreis für alle Geschenke.

Weihnachten ist eines der drei Hauptfeste des Kirchenjahres.

Als kirchlicher Feiertag ist der 25. Dezember seit 336 in Rom belegt.

Festtag ist der 25. Dezember

Der 26. Dezember ist auch als Stephanstag bekannt

Nachfolgend etwas Werbung ….

Weihnachtsmarkt in Fulda

Ein Weihnachtstraum …

Genuss

Das passende Wasser zum Fest …

Ein Grill zum Fest?

Warum nicht? Hier nachschauen.

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Warum schenken wir eigentlich?

Die Tradition des Schenkens ist so alt, wie die Menschheit selbst. Götter wurden beschenkt, um sie milde zu stimmen. Die Gabe sollte uns vor Krankheiten, Missernte oder Unglück schützen. Nun gut, diese Motive stehen beim Schenken für uns heute nicht mehr im Vordergrund. Dennoch schenken wir nicht aus reiner Nächstenliebe. Ein Geschenk ist immer auch mit einer gewissen Erwartung verbunden.

Auch wenn wir nicht unbedingt gleich an ein Gegengeschenk denken, so erwarten wir doch zumindest, dass der Beschenkte überrascht ist und uns seine Freude zeigt.

Spezielle Personenkreise

Eine ganz besondere Herausforderung ist es, jemanden zu beschenken, den man nicht gut kennt oder zum dem die Beziehung weder freundschaftlich noch sehr persönlich ist, wie zum Beispiel zur Chefin oder zum Chef.

Besondere Anlässe

Manchmal kann man in der Familie oder im Freundeskreis eine praktische Vereinbarung treffen: Wir schenken uns nichts. Wenn sich wirklich alle daran halten, kann dies die Situation zu Weihnachten und an den Geburtstagen enorm entspannen. Dennoch gibt es immer wieder Situationen, die aus dieser Regel herausfallen und bei denen trotz aller Vereinbarungen ein Geschenk erwartet wird und auch angemessen ist.

Uns plagen Gedanken wie ...

·  Habe ich das richtige Geschenk für den gegebenen Anlass ausgesucht?
·  Was passiert, wenn es ihm/ihr nicht gefällt?
·  Hat der Beschenkte vielleicht etwas anderes erwartet?
·  Ist mein Geschenk angemessen (groß, edel, teuer genug)?
·  Was mache ich, wenn mein Gegenüber nicht so reagiert, wie ich es erwartet hätte?

Und wenn die Reaktion auf mein Geschenk nicht meinen Erwartungen entspricht?

Nehmen Sie es gelassen! Zwar ist Dankbarkeit laut dem Soziologen Georg Simmel „der einzige Gefühlszustand […], der unter allen Umständen sittlich gefordert und geleistet werden kann“. Aber bedenken Sie: Gefühle wie Freude oder Glück kann man nicht erzwingen. Vielleicht war der Beschenkte mit seinen Gedanken gerade nicht ganz bei Ihnen, hatte im Trubel der Feier viel um die Ohren oder einfach einen schlechten Tag. Auf keinen Fall sollten Sie die Reaktion zu sehr auf die Goldwaage legen, denn schließlich ist es uns allen schon einmal passiert, dass wir ein Geschenk bekommen haben, mit dem wir nicht so recht etwas anfangen konnten. Davon geht die Welt nicht unter.

Die Glücksformel

Viel wichtiger ist es, dass Ihnen das Schenken Freude bereitet. Schon in der Bibel steht „[…]Geben ist seliger als nehmen.“ (Apostelgeschichte 20,35). Da ist etwas Wahres dran. Eine interessante Studie der Harvard Business School belegt, dass glückliche Menschen häufiger etwas verschenken, als unglückliche. Dabei scheint es zu einer Art Kreislauf zu kommen, in dem glückliche Menschen durch das Schenken noch glücklicher werden.

Der passenden Rotwein zum Festtags-Gänsebraten

Weihnachten ist das Fest der Familie und der Geselligkeit. Endlich hat man die Zeit, um gute Freunde wiederzutreffen, sich in großer Familienrunde zu sehen und in aller Ruhe miteinander zu genießen. Erfahrene Gastgeber verleihen den Festtagen einen besonders genussvollen Rahmen, mit selbst zubereiteten Spezialitäten und einem feinen Tropfen. Die traditionelle Weihnachtsgans gehört in vielen Familien als Festschmaus wie selbstverständlich dazu. Doch auch dieser Klassiker lässt sich immer wieder neu verfeinern, zum Beispiel mit ausgesuchten französischen Spezialitäten.

Genussmomente aus dem Bordeaux

Feiner Rotwein, Steinpilze und Piment d’Espelette, alle drei aus dem Bordeaux, verleihen dem Gänsebraten einen besonderen Pfiff. Das fängt bereits mit der französisch inspirierten Füllung an: Maronen, Äpfel und getrocknete Steinpilze aus der Wein-Hochburg Bordeaux sorgen für besondere Aromen. Rotkohl und Klöße bilden dazu die passende Begleitung. Die Klöße lassen sich mit Butterbröseln und Piment d’Espelette verfeinern. Die französische Chilisorte, getrocknet und gerieben, schafft pikante und gleichzeitig fruchtige Geschmacksnoten. Bleibt nur eine Frage: Welche Weinbegleitung eignet sich zum Festtagsbraten? Die ausdrucksstarken Aromen von Gänsefleisch verlangen Fingerspitzengefühl beim begleitenden Rotwein. Auf dominante Tannine oder Barrique-Aromen sollte man verzichten. Eine gute Wahl ist ein edler Tropfen, ebenfalls aus dem Bordeaux: Mouton Cadet etwa harmoniert sehr gut mit dem Gänsebraten. Der lebhafte, von Früchten geprägte Tropfen ist wie gemacht für gesellige Stunden. Das traditionsreiche Weingut wurde 1930 von Baron Philippe de Rothschild gegründet, der edle Rotwein gilt als meistgetrunkener Bordeaux weltweit. +++ djd

Das Genussfest

Weihnachten ist das Fest der Familie und der Geselligkeit. Endlich hat man die Zeit, um gute Freunde wiederzutreffen, sich in großer Familienrunde zu sehen und in aller Ruhe miteinander zu genießen. Erfahrene Gastgeber verleihen den Festtagen einen besonders genussvollen Rahmen, mit selbst zubereiteten Spezialitäten.

Der passenden Rotwein zum Festtags-Gänsebraten

Weihnachten ist das Fest der Familie und der Geselligkeit. Endlich hat man die Zeit, um gute Freunde wiederzutreffen, sich in großer Familienrunde zu sehen und in aller Ruhe miteinander zu genießen. Erfahrene Gastgeber verleihen den Festtagen einen besonders genussvollen Rahmen, mit selbst zubereiteten Spezialitäten und einem feinen Tropfen. Die traditionelle Weihnachtsgans gehört in vielen Familien als Festschmaus wie selbstverständlich dazu. Doch auch dieser Klassiker lässt sich immer wieder neu verfeinern, zum Beispiel mit ausgesuchten französischen Spezialitäten.

Genussmomente aus dem Bordeaux

Feiner Rotwein, Steinpilze und Piment d’Espelette, alle drei aus dem Bordeaux, verleihen dem Gänsebraten einen besonderen Pfiff. Das fängt bereits mit der französisch inspirierten Füllung an: Maronen, Äpfel und getrocknete Steinpilze aus der Wein-Hochburg Bordeaux sorgen für besondere Aromen. Rotkohl und Klöße bilden dazu die passende Begleitung. Die Klöße lassen sich mit Butterbröseln und Piment d’Espelette verfeinern. Die französische Chilisorte, getrocknet und gerieben, schafft pikante und gleichzeitig fruchtige Geschmacksnoten. Bleibt nur eine Frage: Welche Weinbegleitung eignet sich zum Festtagsbraten? Die ausdrucksstarken Aromen von Gänsefleisch verlangen Fingerspitzengefühl beim begleitenden Rotwein. Auf dominante Tannine oder Barrique-Aromen sollte man verzichten. Eine gute Wahl ist ein edler Tropfen, ebenfalls aus dem Bordeaux: Mouton Cadet etwa harmoniert sehr gut mit dem Gänsebraten. Der lebhafte, von Früchten geprägte Tropfen ist wie gemacht für gesellige Stunden. Das traditionsreiche Weingut wurde 1930 von Baron Philippe de Rothschild gegründet, der edle Rotwein gilt als meistgetrunkener Bordeaux weltweit. +++ djd

Maronen-Apfel-Steinpilz-Füllung für die Gans

Rezepttipp: Maronen-Apfel-Steinpilz-Füllung für die Gans

Zutaten:

250 g Maronen, vorgekocht
2 mittelgroße Äpfel
2 Zwiebeln
20 g getrocknete Steinpilze
200 ml heißes Wasser zum Einweichen der Pilze
frischer Thymian
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

– Steinpilze mit heißem Wasser übergießen und 2 Stunden einweichen lassen. Danach sanft ausdrücken und klein hacken. Das Pilzwasser auffangen, durch einen feinen Filter abseihen, um Sandreste zu entfernen. Den Steinpilzsud später für die Soße verwenden. Eingeweichte Steinpilze klein hacken.
– Äpfel schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und in grobe Würfel schneiden.
– Zwiebeln schälen und in grobe Würfel schneiden.
– Steinpilze, Maronen, Apfel- und Zwiebelwürfel mit frischem Thymian in einer Schüssel vermischen und mit Salz sowie Pfeffer abschmecken.
– Die Füllung in die Gans geben, die Öffnung zuerst mit Holzspießen verschließen und dann mit Küchengarn fixieren. +++ djd

Weihnachtsklassiker: Butterplätzchen

Mürbe Butterplätzchen sind zu Weihnachten genauso unverzichtbar wie der Tannenbaum und vielstimmige Weihnachtslieder. Weil nur wenige Zutaten benötigt werden, können die Plätzchen auch noch in letzter Minute in den Ofen geschoben werden. Der zarte Buttermürbteig schmeckt vielen Plätzchenliebhabern am allerbesten. Mit einem Glas Nussnougatcreme, wie etwa Nutella, wird das Traditionsrezept zu einem besonderen Genuss, mit dem Hobbybäcker ihre Lieben nur zu gern verwöhnen. Und mithilfe von pfiffigen Plätzchenschablonen wird die selbst gebackene Spezialität zum fröhlichen Hingucker. Weil die Zubereitung so einfach ist, helfen Kinder dabei besonders gern mit.

Rezept Butterplätchen Zutaten

260 g Butter
140 g Puderzucker
2 Eigelb
440 g Mehl
zum Garnieren:
Nuss-Nougat-Creme wie Nutella
gesüßtes Kakaopulver

Außerdem brauchen die Hobbybäcker einen runden Ausstecher und Plätzchenschablonen, wie die von Nutella.

Zubereitung

Erst einmal werden Butter und Puderzucker in einer Schüssel schaumig gerührt, dann die Eigelbe hinzugefügt. Anschließend das Mehl nach und nach unterrühren. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten kalt stellen. Danach den Teig zwischen zwei Schichten Backpapier vier Millimeter dick ausrollen. Kreise mit einem Durchmesser von circa sieben Zentimetern ausstechen, bis der Teig ganz aufgebraucht ist.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, im vorgeheizten Backofen für 12 bis 15 Minuten backen und auf einem Ofenrost auskühlen lassen. Mit einer Palette oder einem kleinen Löffel Nussnougatcreme auf die Hälfte der Plätzchen auftragen. Die Creme mithilfe der Schablone mit Schlangenlinien verzieren. Schablone auf die andere Hälfte der Kekse legen und Kakao darübersieben. Die frischen Plätzchen direkt servieren und genießen. Weitere leckere Rezepte für die Weihnachtsbäckerei stehen auf www.nutella.com bereit. +++ djd

Kokos-Linzer-Plätzchen verbinden unterschiedliche Geschmackserlebnisse

Die bekannten Linzer-Plätzchen werden in diesem Jahr noch leckerer: Mit Kokosraspeln im Teig und einer Füllung aus Nuss-Nougat-Creme verleihen sie dem traditionellen Gebäckteller einen Hauch Exotik! Auf www.nutella.com findet man neben dem Rezept für die...

Weihnachtsklassiker: Butterplätzchen

Die mürben, goldgelben und herrlich duftenden Butterplätzchen sind zu Weihnachten genauso unverzichtbar wie der Tannenbaum und vielstimmige Weihnachtslieder. Weil nur wenige Zutaten benötigt werden, können die Plätzchen auch noch in letzter Minute in den Ofen...

Sterne aus der Weihnachtsbäckerei

Ein bunter Plätzchenteller ohne feine Haselnuss-Zimtsterne? Das ist gerade heutzutage undenkbar! Denn Zimtsterne sind nicht nur lecker, sondern werden auch ganz ohne Mehl zubereitet. Stattdessen kommen Haselnüsse in den Teig. Kein Wunder, dass die würzigen Sterne oft...

Umfrage: Auf festliche Adventsbeleuchtung wollen die Deutschen nicht verzichten

Bei den Bundesbürgern sind sie beliebt wie nie zuvor: Weihnachtsmärkte verbreiten eine zauberhafte Atmosphäre in den Innenstädten, in ganz besonderer Stimmung trifft man sich an den traditionellen Buden und an den Glühweinständen. Undenkbar ist die Adventszeit ohne Lichterglanz – auf dem Weihnachtsmarkt selbst, an Hausfassaden oder als Straßendeko. Für 76 Prozent der Deutschen ist die Illumination ein wichtiger Bestandteil der Wochen vor dem Fest. Das ist das Ergebnis der traditionellen Weihnachtsumfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Ökostromanbieters LichtBlick. In der Advents- und Weihnachtszeit werden in diesem Jahr der Umfrage zufolge rund 17 Milliarden Lämpchen die deutschen Haushalte erleuchten – circa eine Milliarde mehr als im Vorjahr.

72 Prozent nutzen stromsparende Lichttechnik

Einer der Gründe für den Zuwachs ist der verstärkte Einsatz stromsparender LED-Lichtdekoration. LED-Lichterketten nutzen zwar mehr Lämpchen, verbrauchen aber weniger Strom. 77 Prozent der Befragten haben inzwischen diese stromsparende Variante in Betrieb, das sind fünf Prozentpunkte mehr als noch 2018. „LED-Lämpchen ziehen mehr und mehr in die deutschen Haushalte ein“ erklärt LichtBlick-Unternehmenssprecher Volker Walzer. Dank weiterentwickelter Technik sei die Zeit von kaltweißem LED-Licht an Weihnachten vorbei, mittlerweile gebe es Lichterketten und Weihnachtsdekoration mit warmweißem Lichterglanz. Leuchtfiguren, Lichterketten oder weihnachtliche Fensterbilder – die Deutschen besitzen ein reichhaltiges Repertoire an Dekoration für die Adventszeit. Jeder Haushalt verfügt im Schnitt über fünf bis sechs Dekomittel.

153 Millionen Euro: Adventsbeleuchtung geht ins Geld

Die weihnachtliche Beleuchtung wird in diesem Jahr rund 510 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom verbrauchen, 2018 waren es noch 600 Millionen kWh, es wurde eine durchschnittliche Betriebsdauer von 180 Stunden angenommen. „Mit dieser Leistung könnten rund 170.000 Haushalte ein ganzes Jahr lang mit Strom versorgt werden“, so Volker Walzer. Die Kosten für die weihnachtliche Beleuchtung belaufen sich auf rund 153 Millionen Euro, dank stromsparender Technik knapp 30 Millionen Euro weniger als noch im Vorjahr. +++ djd

Damit Weihnachten friedlich bleibt

Familienexpertin der Diakonie rät dazu, Stress zu reduzieren
 

Weihnachten ist das Fest des Friedens. In vielen Familien geht es aber an den Festtagen alles andere als friedlich zu. Christel Börgartz-Bimberg, Familienberaterin der Diakonie Düsseldorf, rät dazu, die Erwartungen herunterzuschrauben und Stress zu reduzieren.

 

Frau Börgartz-Bimberg, die Menschen wünschen sich ein harmonisches Weihnachtsfest. Doch gerade an den Feiertagen eskalieren viele Konflikte. Wie passt das zusammen?

Börgartz-Bimberg: Es liegt oft an den übersteigerten Erwartungen. Alles soll perfekt sein, das Essen, die Dekoration, die Geschenke, die Stimmung. Daran kann man nur scheitern. Außerdem ist die Familie in diesen Tagen länger eng beieinander als sonst im ganzen Jahr. Da können durchaus Konflikte hochkochen, die bislang im Untergrund schwelten.

Aber ist es nicht verständlich, dass man an Weihnachten als Familie zusammen sein will?

Natürlich, schließlich ist gerade Weihnachten bei uns das Fest der Familie. Aber zwanghaft Rituale wiederholen zu wollen, die man aus der eigenen Kindheit – oft mit verklärtem Blick – als heile Welt kennt, passt oft nicht zur Gegenwart. Man sollte deshalb in jedem Jahr neu überlegen, was einem wichtig ist, wie man das Fest gestalten möchte und es miteinander besprechen. Weihnachtstress entsteht oft dadurch zu versuchen, vor allem die Erwartungen anderer zu erfüllen. Wenn das Ergebnis am Ende ist, die Großeltern dieses Jahr nicht zu besuchen, sondern lieber ein anderes Mal in Ruhe, kann das viel Druck rausnehmen. Ich kenne jedenfalls niemanden, dem ein Besuchsmarathon wirklich gut tut.

Und wenn sich die Besuche nicht vermeiden lassen?

Dann hilft es auf jeden Fall, nicht den ganzen Tag am Esstisch zu sitzen, sondern ein Programm zu überlegen: Spazieren gehen, Spiele spielen,… Ausschließlich Gespräche zu führen, noch dazu wenn es Konflikte zwischen einzelnen Familienmitgliedern gibt, kann schnell zum gefürchteten Streit führen. Manchmal ist es übrigens hilfreich, zusätzlich Freunde zu den Familienfeiern einzuladen. Das kann ein angespanntes Familiensystem auflockern.

Gibt es sonst noch Tipps für ein entspannteres Weihnachten?

Rückzugsräume schaffen, damit jede und jeder die Pausen bekommt, die sie oder er braucht. Den Speiseplan einfach halten, die Geschenkeflut reduzieren. Kinder sind mit zu vielen Geschenken überfordert, aber auch für die, die schenken, ist es oft ein großer Druck, für alle in der Familie etwas Passendes zu finden. Mal ganz abgesehen davon, dass es für nicht wenige auch eine hohe finanzielle Belastung darstellt. Unter den Erwachsenen kann hier übrigens Wichteln Erleichterung bringen. So braucht jeder und jede nur ein Geschenk auszusuchen.

Christel Börgartz-Bimberg leitet die Evangelische Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen in Düsseldorf-Flingern.

Von Blutpudding und Zwergen: Sieben sehenswerte europäische Weihnachtsmärkte 

Deutschlands Christkindlmärkte locken jährlich tausende Besucher aus aller Welt und begeistern mit Glühwein, Bratäpfeln und deftiger Bratwurst. Aber auch unsere Nachbarländer überzeugen mit lauschigen Weihnachtsmärkten und traditionellen Speisen. weekend.com, der App-Spezialist für Wochenendreisen, stellt sieben Wintermärkte vor, auf denen Besucher kulinarische Besonderheiten und außergewöhnliche Attraktionen genießen können.

Tallinn, Estland

Bereits seit 1441 existiert der Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus der estnischen Hauptstadt. Tallinn ist damit nicht nur die am besten erhaltene mittelalterliche Stadt Nordeuropas, sondern auch die erste europäische Stadt, die einen Weihnachtsbaum für die Öffentlichkeit aufstellte.  Vom 17. November bis 6. Januar können Besucher auf dem Wintermarkt nicht nur heimisches Handwerk kaufen, sondern auch traditionelle Speisen wie Blutpudding, Sauerkraut oder Lebkuchen probieren. Ebenfalls einen Besuch wert ist das In-Viertel Kalamaja, wo sich im ehemaligen Arbeiterbezirk ökologisches Bewusstsein mit alternativer Kunst mischt.

Göteborg, Schweden

Gleich mehrere Weihnachtsmärkte finden Reisende in Schwedens zweitgrößter Stadt Göteborg. Neben einem historischen Weihnachtsmarkt und Handwerksmärkten auf den Schlössern Tjolöholm und Gunnebo befindet sich in Göteborg auch der größte Weihnachtsmarkt Schwedens. Vom 15. November bis 30. Dezember verwandelt sich der Vergnügungspark Liseberg in ein Weihnachtswunderland mit fünf Millionen Lichtern, Weihnachtsmusik und den typisch schwedischen Pfefferminzstangen „Polkgrisar“.

Breslau, Polen

In ein wahres Weihnachtsparadies verwandelt sich die polnische Stadt Breslau ab Ende November. Dann öffnet der Weihnachtsmarkt in der Altstadt seine Pforten, auf dem Händler Kunsthandwerk und regionale Produkte anbieten. Auch kulinarisch finden Besucher eine breite Palette an Speisen, wie Schafskäse vom Grill und eine Baumkuchen-ähnliche Nachspeise. Ein weiteres Highlight für Breslau-Besucher sind die mehr als 600 kleinen Bronze-Zwerge, die sich über die Stadt verteilen und zu einer echten Attraktion geworden sind.

Budapest, Ungarn

Bereits Mitte November öffnen die beiden Weihnachtsmärkte in Ungarns Hauptstadt ihre Pforten. Der bekannteste Markt liegt auf der Pester Seite der Stadt auf dem Vörösmarty Platz. Neben den Buden mit Handwerkskunst und Delikatessen sorgen Chorgesänge, Lesungen und Märchenstunden für Kinder für besinnliche Stimmung. Nicht minder beeindruckend ist der Weihnachtsmarkt an der St.-Stephans-Basilika, der sogar über eine Eisfläche verfügt. Übrigens kommt der bekannte Baumstriezel ursprünglich aus Ungarn und wird auf den Weihnachtsmärkten als Schornsteinkuchen angeboten.

Barcelona, Spanien

Schnee suchen Barcelona-Reisende auf dem Weihnachtsmarkt der Stadt wahrscheinlich vergeblich, aber dafür werden sie mit leckeren Köstlichkeiten wie den Schmalzplätzchen „Polvorónes“ und dem weißen Nougat „Turrón“ belohnt. Dazu trinken Besucher ein Estrella-Bier, denn aufgrund der angenehmen Temperaturen wird auf dem Markt kein Glühwein ausgeschenkt. Bereits seit 1786 läuten die Katalanen die Vorweihnachtszeit mit dem Weihnachtsmarkt Fira de Santa Llúcia im Gotischen Viertel ein. Besonders beliebt bei den Besuchern ist die Krippe mit lebensgroßen Figuren.

Vilnius, Lettland

Festlich wird es in Vilnius vom 1. Dezember bis 7. Januar, wenn mit der Öffnung der Weihnachtsmärkte die besinnliche Zeit eingeläutet wird. Zwei ganz besonders schöne Märkte befinden sich auf dem Dom- und dem Rathausplatz. Ersterer ist der größte und begeistert mit einem hell erleuchteten und außergewöhnlich geschmückten Tannenbaum. Etwas ruhiger und weniger trubelig geht aus auf dem Markt am Rathausplatz zu. Auch hier werden kandierte Nüsse, Kräutertee, Glühwein und Schokolade angeboten.

Kopenhagen, Dänemark

Gemütlich und besinnlich geht es in Dänemarks Hauptstadt zur Weihnachtszeit zu. Besonders sehenswert ist der Weihnachtsmarkt im Tivoli-Vergnügungspark. Besucher tauchen in ein Meer aus tausenden Lichtern und geschmückten Bäumen ein. Während die Erwachsenen sich bei einer Tasse Glogg, dem skandinavischen Glühwein, wärmen, testen die Kinder die zahlreichen Fahrgeschäfte oder besuchen das Weihnachtsdorf. Ein Highlight für die ganze Familie sind die speziellen Weihnachtsmenüs der Restaurants im Tivoli. +++ w+p

Ein wenig Werbung …

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Glückwunsch Sie sind in hervorragender Gesellschaft. Denn viele tausend Unternehmen werben auf diese Weise und überbieten sich dabei mit Superlativen. 

Meist aber sagt man dem Kunden leider nicht konkret, was er davon hat. Sie können es hier besser machen!

Wissenswertes

Der Weihnachtsmarkt in Fulda

Die Besucher ein umfangreiches Programm mit über 70 Veranstaltungen. 

Weihnachtsmarkt

Ihr Weihnachtsmarkt hier? marketing@fuldainfo.de 

 

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Die verrücktesten Last-Minute-Geschenke zu Weihnachten …

Der Countdown läuft: In weniger als zwei Monaten versammeln sich Groß und Klein unter dem festlich geschmückten Tannenbaum. Und wie in jedem Jahr stellen sich im Vorfeld die gleichen Fragen: Was soll ich anziehen? Wie sieht das Menü aus? Und was wird verschenkt? In den nächsten Wochen möchten wir Sie hier informieren was man für eine gelungene Feier braucht. Da kann man sich einfach inspirieren lassen.

Wie haben Sie Weihnachten in Ihrer Kindheit erlebt, was war Ihr schönstes Fest und was die größte Panne? Wir suchen Lesergeschichten und -fotos.

Bitte an: kontakt@fuldainfo.de senden…